3.Mannschaft mit schlechten Start in die neue Sasion 12/13

Am 21.10.2012 ging es für die "Berkheim Tigers" zum ersten Spieltag der neuen Saison 2012/2013 nach Mutlangen. Die neu formierte Mannschaft ging trotz einiger Ausfälle frohen Mutes in das erste Spiel gegen den Aufsteiger SC Giengen 1, allerdings wurde man schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Während die Anfangsphase im ersten Satz ausgeglichen war, geriet man nach einigen Abstimmungsfehlern in der Annahme innerhalb kurzer Zeit mit  5-13 in Rückstand, welcher trotz
verbessertem Aufbauspiel und konsequenterem Angriff nicht mehr eingeholt werden konnte. Der zweite Satz wurde engagiert begonnen, lediglich die Probleme in der Abstimmung ließen sich nicht vollständig abstellen. Der ausgebaute Punktevorsprung von SC Giengen 1 wurde bis zum Satzende nicht wieder eingeholt, jedoch konnte die Konzentration nach einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen nicht aufrecht erhalten werden und somit ging auch der zweite Satz für die "Berkheim Tigers" verloren.

Mit neuer Motivation und dem Willen, den ersten Satzgewinn in der neuen Saison einfahren zu wollen, ging die Mannschaft in das zweite Spiel des Vormittags gegen die etablierte SG Schorndorf. Durch schön aufgebaute Angriffe und guter Blockarbeit konnte Berkheim über einige Strecken der Partie dem Gegner Paroli bieten. So musste man beim Stand von 25-25 in die Verlängerung, jedoch konnte die Konzentration nach einigen fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen nicht aufrecht erhalten werden und somit ging der erste Satz 25-27 verloren.  Die entscheidenden Akzente setzten im zweiten Satz wieder die Schorndorfer, die nach dem ersten nun auch den zweiten Satz für sich entscheiden konnten. Mit einem 0-4 ging es für die Berkheimer in die Mittagspause, wohl wissend, dass am Nachmittag mit TSV Weilimdorf Willy-Volley-Team 2 und der neu formierten Truppe von SG Stern Stuttgart Les Bleus zwei äußerst spielstarke Gegner auf sie warteten.
Im erste Nachmittagsspiel konnte das erste Mal die Rotationsmaschine angeworfen werden. Durch den personellen Engpass am Vormittag wurde nun der Angriff durch den variabel einsetzbaren Konstantin Kampmann verstärkt. Dieser brachte sich auch sofort gut ein, allerdings fehlte es gegen das Willy-Volley-Team letzten Endes insgesamt an Durchschlagskraft und Durchsetzungsvermögen, sodass die Berkheimer weder in Führung gehen noch das Spiel gewinnen konnten.
Im letzten Spiel des ersten Spieltages gegen SG Stern kam bei den Berkheimern der Spielwitz zurück. Völlig befreit gegen die eigentlich übermächtigen Gegner konnten die Berkheimer gut mithalten und schafften es sogar, dass SG Stern ihre geschonten Leistungsträger einwechseln musste, da der Satzgewinn seitens der Stuttgarter in Gefahr geriet. Konsequenter Block, gute Abwehr und ein schönes Aufbauspiel brachten die Stuttgarter schier zur Verzweiflung. Deren individuelle Klasse machte sich allerdings doch gegen Ende des ersten Satzes bemerkbar. Der erste Satzball konnte von den Berkheimern noch abgewehrt werden, den zweiten nutzten die Stuttgarter dann rigoros. Ein respektabler Spielstand von 19-25 konnte hier aus Berkheimer Sicht verzeichnet werden. Der zweite Satz begann für die Berkheimer Truppe überragend. Schnell lag man mit 7-2 bzw. 9-3 in Führung, doch ließen dann in der Mitte des Satzes die Kräfte nach und die personell und qualitativ stärkeren Stuttgarter zogen zum Satzende an den Berkheimern vorbei. Auch der zweite Satz endete somit 19-25.
Leider wurde dadurch der erste Spieltag mit einem relativ enttäuschenden 0-8 der "Berkheim Tigers" abgeschlossen. Nun muss die Mannschaft beim nächsten Spieltag alles geben, um aus dem Tabellenkeller empor zu klettern. Betrachtet man das Spiel gegen SG Stern, so kann man getrost guter Dinge sein, dass sie das schaffen wird und gegen die nächsten Gegner den einen oder anderen Sieg einfahren kann.
Für die "Berkheim Tigers" um Trainer Henrik Obst spielten: Cornelia Striegan, Ute Portugall, Ulrike Rehn (Zuspielerinnen), Thomas Dierolf und Maciek Kolbusz (Mittelblocker), Joachim Ziehfreund, Konstantin Kampmann und Florian Koch (Außenangriff).